Madrid – 6 Monate durfte ich vor einigen Jahren im Rahmen eines Auslandssemester in der wunderschönen spanischen Hauptstadt verbringen, heute möchte ich euch über meine Erfahrungen bei der Wohnungssuche berichten.

Nachdem ich bereits einige Jahre spanisch gelernt habe, stand bei der Auswahl meines Standortes für das Auslandssemester meine 1. Wahl sehr schnell fest: Madrid! Wie es der Zufall (und ein bisschen der Notenschnitt) so will wurde ich tatsächlich für meine favorisierte Stadt ausgewählt. Ich habe mir aber keine Wohnung vorab über das Internet gesucht. Einigen Ersasmus-Berichten und auch Blog-Beiträgen zufolge sollte es einfacher sein, ein paar Tage eher nach Spanien zu reisen, sich ein günstiges Hotel zu nehmen und dann vor Ort auf die Suche zu gehen. Damit sollten alle recht behalten! Ich buchte mich für einige Nächte im Cat’s Hostel in Madrid ein und begab mich auf Wohnungssuche.

Hilfreiche Internetseiten waren dabei:

Generell ist zur Wohnungssuche in Madrid, speziell gegen Ende des Sommers, wenn die „neuen Studenten“ ebenfalls auf der Suche nach einer Unterkunft ist zu sagen, dass es sehr schnell sehr teuer werden kann. Ab Mitte September wird jede noch so kleine (Besen-)Kammer für 300-400 Euro/Monat vermietet. Ich wollte von Anfang an eine „klassische WG“. Ob reine Mädchen-WG oder Männer/Frauen gemischt war mir eigentlich egal. In eine (bisher) reine Männer WG wollte ich nicht ziehen. Auch konnte ich mir nicht vorstellen bei einer Familie einzuziehen – irgendwie dachte ich mir, dass man dann doch immer das 5. Rad am Wagen ist…

Ich fand schließlich ein nettes Zimmer im Stadtteil Moncloa. Dort gab es einen guten U-Bahn Anschluss (Stationen Moncloa, Islas Filipinas) und ich konnte in wenigen Minuten alle benötigten Ziele erreichen. Die Wohnung teilte ich mit drei anderen Frauen – zwei davon aus Spanien und eine aus den USA (die aber auch schon jahrelang in Madrid wohnte). Die bevorzugte WG-Sprache war daher erfreulicherweise spanisch.

Zum Stadteil Moncloa noch ein paar Worte: für mich war es die perfekte Wohngegend. Es gab genug Lebensmittelgeschäfte, ich fühlte mich zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher. Ich war auch einige Male in den Außenbezirken der Stadt – dort wurden und werden unzählige Wohnbauten aus dem Boden gestampft, völlig ohne Flair und Atmosphäre. Beim Stadtteil Moncloa merkt man noch, dass dieser langsam gewachsen ist und noch etwas altes und historisches ausstrahlt. ..

Ich lasse mal ein paar Bilder sprechen:

Madrid. Plaza de La MoncloamoncloaAndres mellado

cuartel-general-del-ejercito

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